Freiwilligenagentur-Lilientha-Engagierte Stadt Lilienthal
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Nützliche Infos für Engagierte
❞ Versicherungsschutz ❞
Ehrenamtlich tätige Personen sind Diejenigen, die freiwillig, unentgeltlich, kontinuierlich und auf organisierte Weise ein Engagement zum Wohle Anderer ausführen. Doch wer haftet im Falle eines Personen- bzw. Sachschadens?
Auf der Seite des Niedersächsischen Freiwilligenservers: https://www.freiwilligenserver.de/?6DD62DC1D06511D6B42C0080AD795D93  ⇲
sind viele Informationen zu diesem Thema aufgelistet.

Zudem bieten folgende Broschüren eine gute Übersicht zu Versicherungen:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (PDF „zu ihrer Sicherheit“)  ⇲
Verband öffentlicher Versicherer (PDF Sparkassenbroschüre)  ⇲

Haftpflichtversicherung für Ehrenamtliche
Wenn ein privater oder institutioneller Haftpflichtversicherungsschutz besteht, ist dieser im Schadenfall vorrangig („subsidiärer Versicherungsschutz“). Sollte keiner der genannten Versicherungsschutze bestehen, ist man über das Land Niedersachsen versichert.
Wenn ein ehrenamtlich Tätiger eine andere Person verletzt oder Gegenstände beschädigt werden, haftet die Organisation, für die die Person ehrenamtlich tätig war. Die Organisation kann jedoch unter bestimmten Voraussetzungen die entstandenen Kosten beim Schadensverursacher zurückfordern, sofern der Schaden grob fahrlässig verursacht wurde.
Versichert sind ehrenamtliche Tätige in wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Vereinigungen aller Art. Dies gilt auch für Tätigkeiten, die von Niedersachsen ausgehen, z.B. Aktionen im Ausland oder landesüberschreitende Aufgaben.

Es ist wichtig, im Vorfeld den Versicherungsschutz des freiwillig Tätigen zu erfragen und die vereinseigenen Versicherungen regelmäßig zu überprüfen. Sollte das Land Niedersachsen die Versicherung im Schadensfall übernehmen, werden im Falle von Personen- oder Sachschäden max. 5. Mio. Euro erbracht (250.000€ für Vermögensschäden) mit einer Selbstbeteiligung des Versicherten je Schadensfall von 150€.
Mitglieder informell organisierter Initiativen und Gruppen sollten sich bei ihrer Privat-Haftpflichtversicherung erkundigen, ob ihr freiwilliges Engagement abgedeckt ist. Handelt es sich z. B. um eine „verantwortliche“ Tätigkeit in einem Nachbarschaftshilfe-Projekt, ist sie möglicherweise von der privaten Haftpflichtversicherung ausgeschlossen. Diese Tätigkeiten können aber mit dem Privat-Haftpflichtversicherer eingegrenzt und gegebenenfalls im Einzelfall mitversichert werden.

Unfallversicherung für Ehrenamtliche
Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Zweig der Sozialversicherung und schützt die Versicherten vor den Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit. Die Leistungen werden unabhängig vom Verschulden gewährt und vom zuständigen Unfallversicherungsträger festgestellt. Die gesetzliche Unfallversicherung gleicht Gesundheitsschäden aus, die ehrenamtlich Tätige selbst erleiden, entweder durch Rehabilitation und/oder durch Entschädigung. Nicht versichert sind in der gesetzlichen Unfallversicherung Schäden, die ehrenamtlich Tätige anderen Personen zufügen. Hierfür benötigt man eine Haftpflichtversicherung (Siehe oben).
Stürzt z.B. die ehrenamtlich tätige Person, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nur dann, wenn sich der Unfall in direktem Zusammenhang mit der Tätigkeit im Ehrenamt ergeben hat oder sich der Versicherte auf dem Hin- oder Rückweg zur ehrenamtlichen Tätigkeit befand. Ist die Erwerbsfähigkeit als Folge des Unfalls um mindestens 20% gemindert, bekommt der Verletzte von der gesetzlichen Unfallversicherung eine monatliche Rente.
Ehrenamtliche sollten jedoch auch selbst vorsorgen, falls möglich über eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (Rente bei dauernden gesundheitlichen Schäden) und/oder über eine private Unfallversicherung (einmaliger Geldbetrag im Falle einer Invalidität).
Weitere Informationen bietet die Verbraucherzentrale.
https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/weitere-versicherungen/im-ehrenamt-richtig-versichert-10389 ⇲

Es gibt verschiedene Unfallversicherungsträger, die jeweils für bestimmte Tätigkeitsfelder der ehrenamtlich Tätigen zuständig sind. Der Versicherungsschutz ist abhängig vom Aufgabenbereich und von der Organisations- bzw. Rechtsform der Organisation. Bei staatlichen oder kommunalen Organisationen greifen öffentliche Unfallversicherungsträger (z.B. Unfallkasse des Bundes, des Landes oder des Gemeindeunfallversicherungsverbandes).
Die Feststellung, welcher Unfallversicherungsträger für bestimmte Tätigkeitsfelder bürgerschaftlichen Engagements zuständig ist, richtet sich in aller Regel nach der Art des Aufgabenbereichs sowie der Organisations- bzw. Rechtsform des betreffenden durchführenden Unternehmens. Befindet sich das durchführende Unternehmen oder die jeweilige Einrichtung in staatlicher oder kommunaler Trägerschaft, besteht Unfallversicherungsschutz in der Regel durch die Landesunfallversicherung.

Informationen hierzu:
https://www.freiwilligenserver.de/index.cfm?uuid=6DD62DC1D06511D6B42C0080AD795D93&and_uuid=A11043A294BDDA0EF7BDF16529039D75 ⇲
Hier gilt der „subsidiäre Versicherungsschutz“, d.h. soweit für einen ehrenamtlich Tätigen anderweitig ein Unfallversicherungsschutz besteht, geht dieser dem Schutz des Landes Niedersachsens vor.

 Freiwilligenagentur-Lilienthal   

Adresse

Freiwilligenagentur Lilienthal e.V.
Hauptstraße 63a
(Amtmann-Schroeter-Haus)
28865 Lilienthal



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Christine Beulshausen
Telefon:  04298 - 27 97 630
info@freiwilligenagentur-lilienthal.de
https://freiwilligenagentur-lilienthal.de

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